MKV-Geschichte
Um die Jahrhundertwende wurde der Mittelschüler-Cartell-Verband (MCV)
gegründet. Er hielt alle zwei Jahre in einer anderen Mittelschul-Stadt der Monarchie
seine Verbindungstagung - den Cartell-Convent - ab. In seiner Blütezeit dürfte der MCV
33 Korporationen umfaßt haben.
Für Mittelschüler bestand damals ein generelles Verbot, sich in Verbindungen oder
Interessens-vereinigungen zusammenzuschließen (Koalitionsverbot). Schüler,
die bei einer Pennalie waren, mußten damit rechnen, von der Schule relegiert zu werden.
1913 löste sich der MCV auf.
Während des Schuljahres 1918/1919 wurde das Koalitionsverbot für Mittelschüler
aufgehoben. Somit war der Weg für eine neuerliche Verbandsgründung frei. Der Initiator
dieser Neugründung war Franz-Maria Pfeiffer v. Dr. Lohengrin,
Thuiskonia Wien ("Der Vater des Pennälertums"). Von seinen intimsten
"Freunden" wurde er auch "Locherl" genannt.
Die Gründung erfolgte am 10. April 1919 auf der Bude e. v. Greifenstein in Wien. Der
neue Verband nannte sich Verband pennaler Verbindungen (VPV) und war für
seine Zeit gut organisiert. Er hatte ein eigenes Sekretariat am Judenplatz im 1. Wiener
Gemeindebezirk. In seiner Glanzzeit erreichte er immerhin eine Stärke von 68
Korporationen.
Mitte der 20er-Jahre zeigte der VPV jedoch erste Risse. Einige Verbindungen - so die
Tiroler Korporationen - traten aus. Die Tiroler gründeten 1926 den Tiroler
Mittelschüler-Verband (der noch heute existiert!). 1928 wurde die Verbandszeitschrift
("Burschenwacht") eingestellt. Am 1. März 1931 erfolgte die Auflösung
des VPV.
Die Korporationen schlossen sich in der Folge zu losen Arbeitsgemeinschaften oder
Kartellen zusammen. In Wien bestanden die "Arbeitsgemeinschaft" und die
"Pennälerkonferenz", in Niederösterreich der "Grenzland-Verband" und
der "Gauverband".
Erst wieder die Ostmark Wien (heutige Ostaricia Wien) setzte wieder eine Initiative in
Richtung Verbandsneugründung, als sie anläßlich ihres 25. Stiftungsfestes ein richtiges
Anschriftenverzeichnis aller katholischen Pennalien Österreichs herausgab. Beim
Festkommers konnte Jaro Sterbik-Lamina v. Dr. Totila (Ostaricia Wien) mit
den anwesenden Gastchargierten erste Vorgespräche führen, die man sechs Wochen später
beim 25. Stiftungsfest e. v. Marko-Danubia Korneuburg fortsetzen wollte.
26 Korporationen, die am Stiftungsfest der Marko-Danubia dann anwesend waren, betrauten
die Verbindungen Ostmark Wien, Jung-Dietrich Wien und Marko-Danubia Korneuburg
mit den Vorarbeiten zur Neugründung. Das Komitee wurde unter anderem bei Kardinal Dr.
Theodor Innitzer vorstellig und dieser sprach sich positiv zu einer Verbandsgründung aus.
Der entsprechende Rahmen für die Gründung sollte der Allgemeine Deutsche
Katholikentag in Wien sein. Am 9. September 1933 war es dann so
weit. 78 Delegierte erklärten sich bereit, dem Verband der katholisch-deutschen
farbentragenden Mittelschulkorporationen Österreichs (VMK) beizutreten. Die
bindenden Beschlüsse fielen aber erst später auf den jeweiligen Verbindungsconventen. Am
selben Abend wurde im Casino Zögernitz (Wien 19) ein Kommers geschlagen.
Erster Vorort (=Geschäftsführer) wurde Jaro Sterbik-Lamina.
Nicht alle Convente bestätigten nachträglich den Beitritt zum VMK. Der Vorort
verlangte von allen Verbindungen ein klares Bekenntnis zu Österreich, was angesichts der
deutschnationalen Umtriebe in der damaligen Zeit nicht mehr selbstverständlich war. Durch
ihr klares Bekenntnis zu Österreich entgingen die VMK-Korporationen einer Gleichschaltung
durch den Ständestaat.
1934 fand die erste VMK-Tagung in Wien statt. Bei der VMK-Tagung ein Jahr später in
Wien wurde der Verband in MKV umbenannt. Der Verband ist in der
Dachorganisation der "Konkordatsjugend", der sogenannten RAG
(Reichsarbeitsgemeinschaft katholischer Jugendverbände Österreichs). Im März 1936
konnte für den MKV eine kleine Kanzlei in der Riemergasse (Wien 1)
eingerichtet werden. Später übersiedelt man in die Wollzeile (Wien 1).
Die 3. MKV-Tagung fand erstmals in einem Bundesland statt, nämlich in Tirol. Dem MKV
gehörten damals immerhin schon 78 Korporationen an. Auf dieser Tagung tauchte erstmals
der Ausdruck Pennälertag auf, der bis heute für das alljährliche Treffen
der MKVer zu Pfingsten Verwendung findet.
1937 erscheint wieder die Verbandszeitschrift "Burschenwacht".
Der 4. Pennälertag fand in Salzburg statt. Der damalige VOP (Vorortspräsident) des
ÖCV Dr. Heinrich Drimmel (auch Leopoldina Gmünd) hielt die Festrede. Dieser
Pennälertag sollte der letzte in der 1. Republik sein.
Schon in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 verwüsteten SA-Horden
Buden von MKV- und CV-Verbindungen. Unersetzliche Couleurartikel und wertvolles
Archivmaterial gingen damals verloren. Hunderte Kartellbrüder wurden wegen ihrer
Gesinnung ins KZ geschickt. Der MKV wurde am 30. November 1939 für aufgelöst erklärt.
Während des Krieges herrschte bei vielen Verbindungen verbotenerweise ein bescheidener
Verbindungsbetrieb (teilweise in Privatwohnungen) und es gab auch da und dort Rezeptionen.
Nach dem 2. Weltkrieg trafen sich im Herbst 1945 wieder einige Vertreter von Wiener
MKV-Verbindungen, um über eine allfällige Reaktivierung des Verbandes zu beraten.
Eine große Schwierigkeit bestand darin, den zuständigen Behörden den Unterschied
zwischen katholisch-österreichisch gesinnten Korporationen und deutschnationalen
Burschenschaften zu erklären. Damals wurde das Verbindungswesen leider sehr oft generell
als "reichsdeutscher Import" abgestempelt. Erst ein Erlaß vom 27. Mai 1946
ermöglichte wieder die Verbandsarbeit. Große Schwierigkeiten bereitete auch die
Sektoreinteilung (Besatzungszonen), die ein ungehindertes Reisen unmöglich machte.
Im November 1945 wurde der 5. Pennälertag in Wien abgehalten. Zum Kartellvorsitzenden
wurde Wilhelm Schmied v. Dr. Hadubrand (Rhenania Wien) gewählt. Er gilt als
Wiederbegründer des MKV. Dieser PT fand übrigens noch in Spieß statt, da die
Besatzungsmächte einen Farbenaufzug verboten hatten.
Am PT 1948 werden die "Amstettner Beschlüsse" gefaßt:
Mitglieder von MKV-Korporationen ist es verboten, der SPÖ, KPÖ und verschiedenen
Vereinigungen - wie der Schlaraffia - anzugehören. In Amstetten wird auch das
Verbändeabkommen mit dem ÖCV beschlossen. 1949 erscheint wieder die
"Burschenwacht".
Die Jahre danach brachten einen stetigen Aufschwung für den MKV. Sehr bald erreichte
der MKV seine Vorkriegsaktivität. Vor allem die Verbundenheit großer österreichischer
Politiker mit ihrem Verband wirkte sich für den MKV sehr positiv aus. Hier seien vor
allem Ing. Leopold Figl, Ing. Julius Raab, Dr. Felix Hurdes, Dr. Heinrich Drimmel
und Dr. Josef Klaus genannt.
Der MKV wuchs sowohl an Korporationen als auch an Mitgliedern. 1960 erscheint das erste
Gesamtverzeichnis (GV) des MKV. Der MKV umfaßt 100 Korporationen.
1964 wurde der 1. Lehrgang der Kartellführungsschule (KFS) von seinem
Gründer Ing. Carl Hirnschrott v. Dr. Armin (Ambronia Innsbruck)
durchgeführt.
Gegen Ende der 60er-Jahre zeichnete sich eine Krise im MKV ab. Die Jugend suchte
zunehmend nach neuen Betätigungsfeldern, die Verbandsführung konnte den Vorstellungen
der Aktiven nicht mehr entsprechen. Erst durch die Wahl des neuen Kartellvorsitzenden Dr.
Hans Walther Kaluza v. Caesar (Thuiskonia Wien) am PT 1967 kam der Umschwung. Er
reformierte den Verband und suchte nach neuen und zielführenden Arbeitsgebieten. Das
damalige Zauberwort hieß Schulpolitik: Der MKV war maßgeblich an der
damaligen Schulreform beteiligt. Unter seinem Nachfolger Helmut Puchebner v. Dr.
Herkules (Frankonia Wien und Sonnberg), der seine Politik fortsetzte, wurde der
MKV zur bedeutendsten schulpolitischen Organisation Österreichs.
Nachdem sich die Verbandszeitschrift ganz kurz "coul" genannt hatte, wird sie
1968 in "couleur" umbenannt. Es entsteht das Bildungskonzept des
MKV. 1970 erfolgt die Gründung des Österr. Vereins für Studentengeschichte,
dessen Obmann bis dato Dr. Peter F. Krause v. Dr. Aegir (Vindobona (1) und Sonnberg) ist.
1971 werden aus den "Amstettner" die "Salzburger Beschlüsse":
SPÖ, KPÖ oder NDP-Mitgliedschaft ist mit der Zugehörigkeit zum MKV unvereinbar. Ein
Jahr später erfolgt die Gründung der "Franz-Maria-Pfeiffer-Stiftung"
zur Förderung farbstudentischer Publikationen.
1973 wird über Initiative des MKV gemeinsam mit der Jungen ÖVP die Union
Höherer Schüler (UHS) gegründet. Sie besteht noch heute unter dem Titel "Schülerunion".
Inoffizielles Motto von damals: "Vom MKV das Hirn, von der ÖVP das Geld..."
Zugleich mit der UHS wurde auch die Österr. Schüler-Presse-Agentur (ÖSPA) zur
Unterstützung von Schülerzeitungen ins Leben gerufen.
Im selben Jahr erfolgte über Initiative von Dr. Kaluza die Gründung des Europäischen
Kartell-Verbandes (EKV) in Salzburg. Erster Vorsitzender des EKV (bis 1979) wurde
Dr. Kaluza. Die 40-Jahr Feier des MKV fand im Herbst 1973 in Klosterneuburg statt und
wurde vom damaligen KOrg Helmut Schmitt v. Siegfried (Austro-Danubia Wien, Sonnberg) bis
zu dessen eigener Erschöpfung detailliert vorbereitet.
1975 erscheint erstmals der Schülerkalender.
1976 wird Hans Walther Kaluza Ehrenvorsitzender des MKV. 1979/80 entsteht
der Comment des MKV (Mitautor Harald Perko v. Goliath, Borussia Wien und
Sonnberg). Im selben Jahr wird das Leopold-Figl-Institut für Erwachsenenbildung ins Leben
gerufen. 1981 erhält die Verbandszeitschrift "couleur" den Staatspreis für
journalistische Leistungen im Dienst der Jugend. 1983 erscheint das "Österr.
Kommersbuch" neu. Mitherausgeber auch hier wieder Harald Perko.
In Hollabrunn wird 1985 Dr. Peter Krause mit knapper Mehrheit gegen einen amtierenden
Kartellvorsitzender. Er bringt den MKV umsichtig in eine dreijährige
Konsolidierungsphase. 1987 wird in Murau das heute noch gültige Grundsatzprogramm
des MKV beschlossen, an dessen Entstehung Helmut Puchebner v. Dr. Herkules
maßgeblichen Anteil hatte.
1986 löst Dr. Kurt Waldheim (Comagena Tulln) Dr. Rudolf
Kirchschläger (Waldmark Horn) als Bundespräsident ab. Nach 16 Jahren gibt es
wieder (drei) korporierte Minister: Dr. Alois Mock, Dr. Franz Fischler
(heute EU-Kommissar) und Dr. Robert Lichal.
1990 werden die Salzburger Beschlüsse unter Hinweis auf das neue Grundsatzprogramm
ersatzlos zurückgenommen.
1991 verläßt die Clunia Feldkirch den MKV, da sie (statutenwidrig) Mädchen aufnimmt.
Clunia erreicht ein Jahr später ein Freundschaftsabkomen mit dem MKV, beschäftigt den
MKV jedoch bis heute immer wiederkehrend mit der Idee der "gemischten"
Verbindungen. In den Jahren 1991 bis 1994 wird der Verband durch Eigenmächtigkeiten und
Kompetenzüberschreitungen vor allem wirtschaftlich nahe dem Ruin gebracht. Erst sehr
spät erfahren die kontrollierenden Organe die ganze Wahrheit. In diese Zeit fällt auch
die Entstehung des "Block", dem Sonnberg als
Gründungs-korporation angehört.
Nach einem früheren Höchstand von 177 gehören dem MKV 1997 160 Korporationen an.
Kartellvorsitzende (bzw. Vorortspräsidenten) des MKV
1933 - 1939 DI Jaro Sterbik-Lamina, Ostaricia Wien +
1946 - 1955 Wilhelm Schmied, Rhenania Wien +
1955 - 1961 Dr. Heinrich Wille, Nibelungia Melk +
1961 - 1964 Dr. Leo Gartner, Leopoldina Gänserndorf +
1964 - 1967 Dr. Hubert Winkler, Arminia Hollabrunn +
1967 - 1976 Dr. Hans-Walther Kaluza, Thuiskonia Wien
1976 - 1982 Helmut Puchebner, Frankonia Wien und Sonnberg
1982 - 1985 Helmut Wagner, Kreuzenstein Wien
1985 - 1988Dr. Peter F. Krause, Vindobona (1) Wien und Sonnberg
1988 - 1991 Gilbert Tauzher, Liechtenstein Wien
1991 - 1994 Dr. Werner Lang, Arminia Klosterneuburg
1994 - Helmut Wagner, Kreuzenstein Wien
P. S.: Sonnberg hat bis heute einen starken Bezug zum MKV. Dieser erklärt sich durch
eine stattliche Anzahl von Bundesbrüdern, die im MKV bis in führende Positionen tätig
waren bzw. teilweise sind:
Peter Aigner v. Dietrich (seit 25 Jahren Standesführer des MKV)
Gregor Gatscher-Riedl v. Tizian (KFS-Mitarbeiter)
Reinhart Handl v. Alarich (Kartellsenior)
Dr. Ernst-Karl Hauswirth v. Pythagoras (Kartellconsenior)
Norbert Nagl v. Götz (langjähriger Kartellfinanzreferent, später
Kartellrechnungsprüfer)
OSTR Prof. Mag. Heinrich Kolussi v. Dr. Tacitus (Kartellschriftführer,
Kartellphilisterkassier,
Kartellphilisterconsenior, KFS-Leiter, Kartell-
bildungsreferent, Kartellschulungsreferent)
Hermann M. Krause v. Balduin (KFS-Mitarbeiter, dzt. Kartellrechnungsprüfer)
Dr. Peter Ferdinand Krause v. Dr. Aegir (Kartellsenior, Kartellvorsitzender, Träger des
Ehrenringes
der Kartellaktivenschaft)
Hans Peter Perko v. Dr. Puschkin (KFS-Mitarbeiter, angestellter Kartellsekretär)
Harald Perko v. Goliath (KFS-Mitarbeiter, Herausgeber des Comment und des Österr.
Kommersbuches)
Helmut Puchebner v. Dr. Herkules (Kartellphilisterconsenior, sechs Jahre
Kartellvorsitzender, zuletzt
Kartellrechnungsprüfer)
Helmut Schmitt v. Siegfried (Kartellorganisationsreferent)
Der MKV ist Mitglied folgender Organisationen:
1. der AKV (Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände) seit 1945 (Gründungsmitglied)
2. des ÖBJR (Österreichischer Bundesjugendring) seit 1954
3. des Bundesschülerbeirates seit 1971 (Gründungsmitglied)
4. des EKV (Europäischer Kartellverband) seit 1975 (Gründungsmitglied)
5. des Österreichischen Jugendherbergswerkes
6. des Österreichischen Laienrates
7. des Österreichischen Vereins für Studentengeschichte (gegründet 1970)
8. des Vereines "Geborene für Ungeborene"
Der MKV ist Mitbegründer
der Schülerunion; vormals UHS (Union Höherer Schüler): 1973
Der MKV ist Gründer
der Arbeitsgemeinschaft für Schule und Bildung. Dieser gehört
die ÖSPA (Österreichische Schülerpresse-Agentur).
Der MKV und andere Verbände
Der MKV unterhält seit vielen Jahren mit verschiedenen studentischen und anderen
Organisationen durch Abkommen bzw. einseitige Beschlüsse geregelte Beziehungen:
1. mit der JVP (Junge Volkspartei; früher ÖJB = Österr. Jugendbewegung)
Abkommen 1947; erneuert 1964
2. mit dem ÖCV (Österreichischer Cartellverband)
Abkommen 1948; erneuert 1973; erweitert 1981
3. mit der KÖL (Akademischer Bund katholisch-österreichischer Landmannschaften)
Abkommen 1954
4. mit dem STMKV (Südtiroler Mittelschülerverband)
Beschluß der KV 1961
5. mit dem TCV (Technischer Cartellverband Deutschlands)
Abkommen 1966
6. mit dem StV (sprich: schte-vau) (Schweizerischer Studentenverein)
Arbeitsübereinkommen 1966
7. mit dem KFÖ (Katholischer Familienverband Österreichs)
Abkommen 1975
8. mit der Gymnasialverbindung Gaudeamus Mülheim a. d. Ruhr und der Katholischen
Schülerverbindung Aho-Suevia Ehingen
Abkommen 1980
9. mit dem ÖKV (Österreichischer Kartellverband)
Abkommen 1981
Ein weiterer Pennalverband in Österreich ist der ÖPR (Österreichische
Pennälerring), gegründet am 15. Oktober 1952. Er umfaßt die meisten
national-freiheitlichen Pennalien (1983: 80 Korporationen).
Der EKV
Der EKV (Europäischer Kartellverband christlicher Studentenverbände) wurde 1975 auf
Initiative des damaligen Kartellvorsitzenden Dr. Hans Walther Kaluza (Thuiskonia Wien) in
Salzburg gegründet. Der EKV bemüht sich um die Zusammenarbeit innerhalb der christlichen
Korporationsverbände, er vertritt diese in den europäischen Einrichtungen (insbesondere
im Europarat) und sieht seinen Wirkungsbereich vor allem in der Bildungs- und
Gesellschaftspolitik.
Mitgliederverbände
in Österreich
MKV (Mittelschüler-Kartell-Verband der katholischen farbentragenden
Studentenkorporationen
Österreichs)
ÖCV (Cartellverband der katholischen österreichischen Studentenverbindungen)
KÖL (Akademischer Bund der katholisch-österreichischen Landsmannschaften)
RKAB (Ring katholischer adademischer Burschenschaften)
ÖKV (Österreichischer Kartellverband der katholischen nichtfarbentragenden
akademischen
Studentenverbindungen Österreichs)
VCS (Vereinigung christlich-farbentragender Studentinnen Österreichs)
VfM (Verband farbentragender Mädchen)
in Deutschland
CV (Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen)
KV (Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine)
TCV (Technischer Cartellverband - Verband katholischer farbentragender
Studentenverbindungen an den Fachhochschulen und Gesamthochschulen Deutschlands)
RKDB (Ring katholisch deutscher Burschenschaften)
UV (Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine - UNITAS e. V.)
in Belgien
KVHV (Katholiek Vlaams Hoogstudentenverbond)
in Italien
STMV (Südtiroler Mittelschülerverband der farbentragenden Studentenverbindungen an
den
Höheren Schulen)
in der Schweiz
StV (Schweizerischer Studentenverein)
in Ungarn
KEDEX (Kereszeny Diakegyesületetek Kartellszövetsege)